ZZ-Blog

Gedanken und Grütze eines Gnoms

Mit Sack und Pack im Alterac

Herzlich Willkommen liebe Mitspieler/innen, Lowbirds und natürliche auch alle anderen Vögelchen,

erinnert ihr euch noch an den epischen Gefechtsbericht aus dem malerischen Arathibecken? Nein? Auch nicht schlimm.
Heute widmen wir uns weiteren, illustren Gemetzeln; diesmal berichtet Herr Zipzap retrospektiv, fast und quasi live aus dem wunderschönen Alteractal.
Schneeweisse Landschaften, Wölfe und Widder, Holztore und Deppenkurven. Hier wird alles geboten.
Freuen sie sich über einen Tourismusbericht aus erster Hand.

Hauptdarsteller sind diesmal:
[Zipzap-Ysera] Hexenmeister
[Schlauschuss-Rexxar] und seine Katze Killercat
[Eisamstiel-Khaz’goroth] deep frost mage
[Eisamsteiss-Khaz’goroth] deepest frost mage ever 11!!!
[Schâmânê-Loddar] <-- Schamane übrigens
[Kohlrabbi-Malygos] Vergelterpaladin
[Gewaldschrat-Ysera] Waffenkrieger
und noch paar andere Teilnehmer, die mitunter auffällig werden könnten.

Während nun alles zwischen Full-Häkelset und S3 andächtig und still auf den Beginn des Schlachtfelds wartet, durchschneidet die Stimme des Schlachtfeldleiters, ein ausgebildeter Bachelor in Sachen Taktik, die Stille:

[Gewaldschrat-Ysera]: alle vor bis holztor und sameln!!!

Noch 30 Sekunden bis das Schlachtfeld beginnt. Hier und da noch ein paar Buffwünsche im üblichen, freundlichen BG-Jargon:

[Schlauschuss-Rexxar]: Könnt mein pet noch sdr habn pls
[Schâmânê-Loddar]: tisch ^^ ??????
[Eisamstiel-Khaz'goroth]: keine mats sry

Irgendein netter, caritativer Druide hat mir wohl MdW gebufft. Ein netter Kerl, dafür buffe ich meine Grp mit Unterwasseratmung und alle Druiden, weil ich nicht weiss von wem das MdW kommt. Buffs sind toll! Dem Pet von Schlauschuss, das inzwischen mehr Buffs hat als ich, buffe ich noch Unsichtbarkeit entdecken. Der wird sich freuen.

Genug der Vorbereitungen, das Gatter öffnet sich und alle Spieler, selbst die Leecher, bewegen sich ca. 3 Schritte vor um auf ihr Reittier aufzusitzen.

wieher, blök
"Harharhar, ich beschwöre ein Teufelsross, das einem Alptraum entspringt."
tröt, blök
"Harharhar, ich beschwöre ein Teufelsross, das einem ....
wieher, roar, blök
"Harharhar, ich beschwöre ein Teufels ...

Hexer sind toll, wenn sie gehäuft auftreten, und die Kolonne setzt sich in Bewegung Richtung Holztor, die Leecher machen 3 Schritte rückwärts. Es geht fortan durch Berg und Tal, vorbei am Steinbruchfriedhof, vorbei an Balindas Wellblechbunker, vorbei an ... Ja, wirklich vorbei am Steinbruchfriedhof. Dieser ist sozusagen der inoffizielle Startpunkt der Horde, den Blizzard so fernab und unerreichbar der Hauptreitstrecke der Allianz gesetzt hat, dass er es in keinster Weise Wert wäre, verteidigt zu werden. Wir wissen ja eh auf Allianzseite, dass die Horde im Alteractal total bevorzugt ist, selbst mit ihrem zurückverlegten Startpunkt. Ja sogar, wenn die Hordespieler alle noch die Onyxia Prequest machen müssten und jeder einzelne mindestens 351 schwarzer Lotus sammeln müsste, selbst dann wäre der Geländevorteil noch eklatant. Und, machen wir mal Nägel mit Köpfen - auch wenn die Horde von der Mondlichtung aus in das Alteractal starten würde, selbst dann wäre ihr Vorteil noch zu groß. Darum ist es wichtig, dieses Ungleichgewicht auch immer wieder in 1000 Themen in Frage zu stellen.

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Das WoW-Abschiedsphänomen

Liebe Mitspieler/-innen,
liebe CM’s, GM’s, SM’s, MVP’s, ADHS’ler,
liebe Mutti,

die WoW-Welt ist grausam. Fast jeden Tag scheidet ein weiterer Spieler aus unseren Reihen. Und, als wenn es nicht schon böse genug wäre, mindestens jeder 2. veröffentlicht seinen Abschied in diesem oder einem anderem Forum. Ich habe so manchen Tag Rotz und Wasser heulen müssen, so tief trafen mich die Beweggründe derjenigen, die auf immer in die epischen Jagdgründe der World of Warcraft abgeritten sind. Aber man muss stark sein - ihr kennt das ja - und so versuchte ich auf hochwissenschaftlicher Basis, was allseits bekannt gerade den Gnomen im Blut liegt, diese Abschiedsschreiben zu analysieren. Es gebot sich selbstredend eine Menge Fingerspitzengefühl, Wahrung der nötigen Pietät und Kondolenz im Angesicht des virtuellen Todes.

Und so geschah es dann, dass ich zu gleichen, zeitlichen Teilen in meiner häuslichen Forschungseinrichtung sowie in meiner externen Studienumgebung Untersuchungen betrieb, die zum Auslöser dieser sogenannten “lethal threads” führen. Neben einer gehörigen Portion Grips, einer quietschenden Taschenfederkernmatratze sowie einer tränenabweisenden Leselupe ist es äußerst wichtig, dass man über ein enorm hohen Wert an Stamina und Willenskraft (notfalls den Pastor vor Ort ansprechen) verfügt, um diese Studien durchzuziehen. Ich will euch jedoch nicht vorenthalten, dass folgende Ausführungen gewiss nicht in der Lage sind, jedes noch so schreckliche Szenario zu präsentieren, was einen “suicidal gamer” bewegt. Bitte begegnet meinen Ausführungen mit dem nötigen Respekt für meine Arbeit sowie der stillen Andacht für alle bisherigen Verschiedenen.

In den folgenden Erklärungen werde ich eventuell hin und wieder die Bezeichnung VLQ ins Feld führen. Sie ist der wissenschaftliche Terminus für V irtual L ife Q uitter. Entsprechendes Patentrecht für diese Abkürzung ist bereits beantragt.

Typus 1 - Das einsichtige Weichei:

Er ist jemand, der mit Herz und Seele dabei ist. Eingeleitet wird sein Abschiedsbeitrag von den ersten Erlebnissen wie er Silberblatt im Angesicht von blutrünstigen LvL 1 Mobs abkräuterte. Eine genaue Schilderung jedes Fehlversuchs inbegriffen. In geradezu epischer Breite setzt er seine Berichterstattung fort indem er uns die Koordinaten jeder niedergestreckten Eiterpfote in Tanaris, jeden grauen loot in den östlichen Königreichen und die lokalen Dialekte aller Murlocstämme von ganz Kalimdor ausführlichst und minutiös darlegen kann. Er zieht seine Leserschaft in seinen Bann und autobiographisiert sein bisheriges, virtuelles leben, seine ambivalenten Raidversuche, die durchzechten Nächte immer auf der Jagd nach dem nächsten Kupferspawn im Brachland und vieles mehr.

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Als ich anfing, die Familie Nesingwary zu hassen ….

… nun das ist ein Ereignis traumatischer Natur, was schon einige Monate zurückliegt. Ich möchte nicht detailliert darauf eingehen, sondern vielmehr aufzeigen, dass jedes noch so schmutzige Goldstück, was man aus der Hand eine mutterlosen Ogers entreisst, auch eine Kehrseite hat. Sicher, man beginnt eine Aversion gegen Zwerge zu entwickeln, die in die virtuellen Fußstapfen eines Amok laufenden Grizmek oder Sielmann geschlüpft sind, aber man hat einen motorischen Zuwachs, der es mir inzwischen erlauben würde, ein Gnu aus einer Entfernung von 5 epischen Meilen mit einem Spaßkiesel zu onehitten. Dafür danke, ihr Nesingwarys. Mögt ihr niemals die Gefilde des Schlingendorntal oder Nagrand verlassen oder falls doch, so möge euch beim ersten Versuch ein Flugmammut mit Triebwerksschaden und Hang zum corpse camping erschlagen.

Kurzes Zwischenszenario

Alles ist jetzt wieder gut, so dachte ich, und ritt gemütlich auf meinem Robobausatz durch die endlosen weiten des heulenden Fjords auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Noch vom Login Bildschirm war mir bewusst, dass ich unfreundliche Begegnungen mit Monstern vermeiden kann, wenn ich mich nicht abseits der Wege aufhalte. Genauso tat ich es auch bis ich auf einer kleinen Lichtung eine grüne Oase inmitten verschneiter Landschaften ausmachte. Ein Zelt, ein Lagerfeuer und 3 Gestalten. Hey und goldene Ausrufezeichen über den Köpfen. Quests, endlich weitere Quests inmitten dieser Einöde. Ich wusste gleich, dass es irgendwo fernab von der Stadt noch etwas geben musste. Als ich näher kam, erkannte ich als erstes einen Zwerg mit dickem, weißem Rauschebart und etwas in der Hand, was aussah wie eine Winchester aus den Kolonialkriegen. Ich beschloss sogleich, den alten, vermeintlich weisen Zwerg etwas näher nach seinem Begehr zu befragen.

Kurzes Zwischenszenario Ende

Nur ein Klick und das Questfenster poppte auf, ich begann zu lesen und fiel rückwärts von meinem Robo. Mein Leerwandler hatte dazu auch nichts gescheiteres als sonst zu sagen, aber ich nahm es als eine ehrliche Beileidsbekundung “Dieser Ort gefällt mir nicht”. Mir auch nicht 11elfölf1213!!!! und überhaupt.

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Neulich im Arathibecken …

Liebe PvP’ler und nicht PvP’ler (so wie ich (eigentlich)),

es begab sich der völlig beabsichtige Zufall, dass mein Alter Ego, ein Schurke, mal wieder Richtung Schlachtfeld dümpelte und ehe er sich versah auch bereits vor den verschlossenen Gattern des Arathibeckens stand, befriedigt Buffs empfing und sich und seine Waffen mit Talbuk und Gift nährte. Um mich herum die Herrschaften des Realmpools Verderbnis inkl. den obligatorischen Vertretern, die schon 1 Minute vor Schlachtfeldbeginn unaufhörlich ihr Streitross vor die massiven Eisenstäbe des Tores manövrierten. Ich bin virtuell eher der ruhigere Typ, mache sowas aber im echten Leben immer an beschrankten Bahnübergängen, damit ich garantiert mindestens 1 Nanosekunde vor den anderen beblechten, vierrädrigen Konkurrenten den Bahnübergang passiert habe. Oh pardon, ich schweife doch etwas ab.

Äh, wo war ich also - achja Realmpool Verderbnis, Tatort Arathibecken.

Die Hauptdarsteller:
- Mein Alter Ego, der unerkannt bleiben will.
- [Obérschláúméíér-Rexxar], Schurke
- [Tâcktîckêr-Gilneas], Krieger (Schlachtzugleiter)
- [Flàmègnòm-Khaz’goroth], Magier
und noch 11 weitere tapere Recken, die eventuell nicht unerwähnt bleiben.

Neben den obligatorischen Meldungen, dass Hans und Franz das Schlachtfeld betreten, andere vor Öffnung in das Alteractal abwandern und sonstigen, üblichen BG-Zeremonien vor Öffnung plötzlich eine Ansage von [Tâcktîckêr-Gilneas]:

[Tâcktîckêr-Gilneas]: leude, grp 1 ställe, grp 2 säge, grp 3 mine un dann deffen, will heut ma arati gewinnen.

Man kann davon ausgehen, dass mindestens 2 Leute diese Ansage gelesen haben, da zwei aussagekräftige “k” im Chat folgen. K ist interpretationsfähig wie man weiss und kann alles zwischen Kokolores, Kinderkacke, klaro, kapiert und kek bedeuten. [Obérschláúméíér-Rexxar] ist ein K’ler und er ist in meiner Gruppe 1. Das macht Mut. Wenngleich ich nicht von der Strategie überzeugt bin, nehme ich mir vor, es so zu versuchen.

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Talent für alle Klassen: Synergien nutzen

Liebe Mitspieler/-innen,

ich habe mir mal Gedanken zu einem neuem (vielleicht zukünftigem), klassenübergreifendem Talent gemacht, was zwar noch nicht 100% ausgearbeitet ist, jedoch im Ansatz durchaus für alle nachvollziehbar sein sollte - so hoffe ich zumindestens. Kommen wir also zur Sache.

    Hintergrund:

Nehmen wir einmal an, dass in einer Gruppe, sei es in einer ganz normalen Questgruppe, einer 5er Instanz oder in einem Raid, Klassen anwesend sind, die ähnliche Mittel nutzen, um ihren Schaden auf den Gegner zu wirken. Warum sollten also nicht diese 2 Klassen, die in einer Gruppe spielen, von ihrem Wissen auch untereinander profitieren? Warum sollten 2 Klassen, die ähnliche Mittel besitzen, diese nicht effektiv bündeln können? Warum eigentlich nicht?

    Idee:

Ich möchte es hier an dem Beispiel des Hexenmeisters ausführen. Dieses Beispiel kann aber auf alle Klassen gemünzt werden, denn es gibt mindestens zu jeder Klasse bzw. der Skillung einer Klasse ein (jedenfalls ungefähres) Pendant bei einer anderen Klasse. Genau darauf möchte ich nun etwas beispielhaft eingehen.

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“Löcher” in den Maps stopfen

Hallöchen,

dass man gerne mal im Alteractal von einem der vielen Löcher verschluckt wird, was in endlosem Fallen endet, war mir ja durchaus bewusst, weil ich es schon selber öfter erleben “durfte”. Dass allerdings die Zangarmarschen auch löchrig wie ein Schweizer Käse sind, war mir bis vor kurzem nicht aufgefallen.

So geschah es, dass ich mit meinem Druidentwink die Quest “Der Umbrafennstamm” machte. Besonders von mir gehasst sind dort die Hexenmeister, die quasi sofort ein Totem stellen, was kurze Fears in sehr kurzen Abständen macht. Das ansich ist nicht das Problem, wenngleich unangenehm, vielmehr passierte es mir bei einem dieser Fears, dass ich mal wieder vom Totem in die Flucht geschlagen wurde und plötzlich in ein “Nichts” fiel. Dieser Fall dauerte ca. geschätzte 15 Sekunden, bis ich in diesem “Nichts” auf einem noch viel härterem “Nichts” aufschlug.

Meine Leiche stand also wieder mal vor dem Geistheiler und ich bewegte mich im typischen Irrwisch-Style Richtung des Pfeils auf der Minimap, wo mein Grab vorzufinden sein sollte. Ungefähr an der Stelle angekommen, wo meine Leiche hätte liegen sollen, fand ich heraus, dass diese sich scheinbar nach dem Ableben meiner sterblichen Innereien verflüchtigt hatte. Ein kurzer Blick auf die große Karte zeigte dann abenteuerliches.

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Mehr Rezepte bzw. Kochmöglichkeiten bitte

Hallo Mitspieler/innen,

bei Durchsicht der von mir beherrschten Kochrezepte (bzw. der, die meine sonstiges Chars so können) sowie nach Nachschlagen auf www.buffed.de ist mir wieder schmerzlich bewusst geworden, dass es noch genug Möglichkeiten gebe, was man an sinnvollen Kochrezepten implementieren kann. Wie man diese erhält bzw. wo, ab welchem Ruf usw. soll hier in der Überlegung erstmal keine Rolle spielen. Vielmehr möchte ich mal versuchen 2-3 Reagenzien zu finden, die man evtl. für weitere Kochrezepte verwenden könnte.

    Mögliche weitere Fleischlieferanten wären:

Worgs, Hydras, Pumas, Rochen etc. - soweit ich weiss droppt keines dieser Wesen in der Scherbenwelt verwertbares Fleisch. Das könnte man eventuell einfügen und das Fleisch verkochbar machen.

    Andersartige Reagenzien (nicht Fleisch):

Glühkappenpilze, dämonische Innereien z.B. von allen Eberarten oder Fleischbestien (nur im weitesten Sinne als Fleisch zu bezeichnen) und noch andere Dinge.

    Mögliche weitere Stats, die Kochrezepte bieten könnten:

Treffer- bzw. Zaubertrefferwertung, Abhärtung, Lauftempo, Resistenzen gegen diverse Schadensformen (Feuer, Frost etc.) und vieles mehr.

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Petition - Heilklasse für Gnome

Hallo Nicht-Gnome und Blizzardmenschen,

um euch mit meinem Anliegen vertraut zu machen, zunächst eine kurze Auflistung einiger ünverrückbarer Tatsachen:

Ork:
Schamane

Taure:
Schamane, Druide

Untoter:
Priester

Troll:
Schamane, Priester

Blutelf:
Priester, Paladin

Mensch:
Priester, Paladin

Nachtelf:
Druide, Priester

Draenei:
Paladin, Schamane, Priester

Zwerg:
Priester, Paladin

Gnom: <Fehlanzeige>

Worauf ich hinaus will, ist sicher deutlich und eine bösartige, klare Diskriminierung von Gnomen. Vielleicht sogar eine Verschwörung? Nicht nur, dass wir uns mit irgendwelchen Lepra-pickeligen Gnomeregan verseuchten Artgenossen herumschlagen müssen, dass wir gerne als Spielzeug misbraucht werden und jegliche Achtung uns gegenüber völlige Fehlanzeige ist, nein, wir dürfen nicht einmal die Möglichkeit haben, eine Heilklasse zu spielen. Und ich frage, warum das so ist?

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Ruf statt Items in Instanzen

Hallo zusammen,

wer kennt das nicht, dass man noch reichlich Ruf für die nächste Rufstufe bei einer Fraktion benötigt und sich im Geiste ausmalt wie oft man noch dafür in eine Instanz XY gehen muss. Umso fataler ist es dann, wenn man eigentlich in diesen Instanzen gar nichts mehr an Drops gebrauchen kann, ebenso wie die Freunde oder Gildies, die einem dabei helfen.

Darum möchte ich hier und jetzt einen weiteren Instanzmodus vorschlagen (genauer gesagt 2), die neben “normale” und “heroisch” wie folgt aussehen:

normal Ruf
heroisch Ruf

Stellt man eine Instanz auf normal Ruf, so

- droppen in der ganzen Instanz inklusiv Bossgegner keine Items
- erhöht sich der Ruf um den Faktor 1,5 (basierend normal)

Stellt man eine Instanz auf heroisch Ruf, so

- droppen in der ganzen Instanz inklusiv Bossgegner keine Items
- droppen nur noch beim Endboss heroische Abzeichen
- erhöht sich der Ruf um den Faktor 3 (basierend normal)

Das heisst als Rechenexempel z.B.:

normal Mobkill = 10 Pkt
normal Ruf Mobkill = 15 Pkt
heroisch Mobkill = 20 Pkt
heroisch Ruf Mobkill = 30 Pkt

gleicher Faktor entsprechend auch für Bosskills.
Zu erledigende Quests sollten, sofern noch vorhanden, absolvierbar bleiben.

Grütze
Zipzap

Originalposting bei Blizzard -> Hier

Der alltägliche Questwahnsinn

Dass die Mehrzahl an Quests im WoW Imperium nicht vor Logik und vor allem nicht vor Abwechslung strotzen, hat sicher schon ein jeder feststellen müssen, spätestens wenn man insgesamt 180 Wildtiere töten muss, was einem von Heming Nesingwary, auch genannt “Der Schleifer”, aufgetragen wird. Dass wir den stets um Jagdtrophäen besorgten Heming auch in Wotlk wiedersehen werden scheint so sicher wie das Amen in der Kirche oder das Brabbeln der Murlocs. Errechnet man, dass es im Schlingendorntal noch 90 Tiere waren, in Nagrand später 180, werden wir uns mindestens an 360 Tieren in Wotlk erfreuen dürfen. Das soll aber jetzt nur ein kleiner Einstiegsexkurs in ein besonderes Questparadoxum sein, was uns immer wieder begegnet. Ich möchte im Speziellen nicht auf reine Killquests hinaus, sondern auf die noch etwas stupideren Killsammelquests, die am nach unten offenen Ende der Questödnisskala rangieren.

Als wäre es nicht schlimm genug, dass man quasi in jeder Region der großen WoW Welt mit Quests a la “Töte 20 Oger des Ichdichzerschmetternraaaaaaarrrclans” behelligt wird, nein, manchmal wird man mit Quests konfrontiert, die das Killen und anschliessendes Ausnehmen / Sezieren mit dem eigenen Pathologiewissen erfordern. Der regelmäßige WoW Spieler weiss, dass ihm sicher nichts Gutes blüht, wenn einem die Quest offenbart, dass man z.B. “10 Schildkrötenfleisch” herbeischaffen soll. Aber warum sind diese Quests so dermaßen fatal, dass es sich hierbei wohl bei jedem Spieler um die meistgehassten Aufgaben handelt? Nun, dazu eine kleine Anekdote, die mein WoW-Leben geschrieben haben könnte.

Irgendwann im verschneiten Dun Morogh, der Geburtsstätte von Bergebern und Goldspambots, wurde mir aufgetragen, 3 Brocken Eberfleisch einzusammeln. Nichts einfacher als das, so dachte ich damals, zäunten doch quasi Unmengen an Ebern, Bären und Gebirgsjägern meinen Weg dorthin. Alsbald begab ich mich auf den Weg, den ich gekommen war. Ich musste nicht einmal 10 Schritte laufen und sah das erste Schlachtvieh, was ich inmitten der Natur dem Abdecker zuführen würde, um ihm die ersehnten Eberbrocken zu entreissen. Mir war im vornherein durchaus klar, dass das normale domestizierte Hausschwein sicher für mehr als nur 3 Brocken Eberfleisch tauglich sein würde, jedoch sollte man einem ausgewachsenen Bergeber doch sicher auch soviel Fleisch entnehmen können, dass davon eine mittlere Zwergenfamilie satt werden könnte, umgerechnet jedenfalls mehr als 3 Brocken Eberfleisch.

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